Spare 15 % mit dem Code „CHARLEENHAY15“ auf Golf-Fashion von FORE ALL
Im American Football fliegen dir die Fachbegriffe oft schneller um die Ohren als die Spieler beim Kick-off. „Interception“, „Encroachment“ oder „Audible“ – was für Profis zum Alltag gehört, löst bei dir noch Schweißausbrüche aus? Keine Sorge: Unser Glossar ist dein persönliches Playbook, damit du am Sonntagabend nicht nur vor der Glotze sitzt, sondern wirklich verstehst, was auf dem Rasen passiert.
Egal, ob du beim Super Bowl nur wegen der Halftime-Show einschaltest oder jeden Spielzug im Detail analysieren willst – wir klären die wichtigsten Begriffe von A bis Z. So wirst du in Nullkommanix zum Insider.
Quarterback, Fullback, Safety… raucht dir bei den ganzen Positionsbezeichnungen schon der Kopf? 👀 Keine Sorge! Wenn du genauer wissen willst, wer eigentlich wo steht, schau dir unseren Guide zu den Football-Positionen an.
Wenn ein Spieler den Ball sicher fängt und kontrolliert. Ein Catch innerhalb des Spielfelds ist die Voraussetzung für einen vollständigen Pass.
Die Crew am Spielfeldrand (auch „Chain Gang“), die mit einer 10-Yard-Kette markiert, wie weit es noch bis zum nächsten First Down ist. Bei knappen Entscheidungen kommen sie zum Nachmessen („Measurement“) auf den Platz.
Wenn ein Head Coach eine Schiedsrichterentscheidung anzweifelt, wirft er seine rote Flagge. Die Szene wird dann per Videobeweis überprüft. Behält er recht, darf er seine Challenge behalten.
Die „Sicherheitsvariante“ des Quarterbacks. Wenn kein tiefer Pass möglich ist, wirft er einen kurzen Pass auf einen nahen Mitspieler (meist Running Back), um zumindest ein paar Yards zu retten.
Ein gefährlicher und illegaler Block in den Rücken des Gegners unterhalb der Gürtellinie. Wird streng mit einer 15-Yard-Strafe geahndet.
Die Kunst, die Spielzeit strategisch zu nutzen. Teams halten die Uhr an (Timeouts, Spike, Out of Bounds) oder lassen sie absichtlich laufen, um dem Gegner keine Zeit für einen Gegenangriff zu lassen.
Der Münzwurf vor dem Kick-off. Der Gewinner entscheidet, ob er zuerst angreifen (Offense) oder verteidigen (Defense) möchte.
Ein erfolgreicher Vorwärtspass, der von einem Mitspieler gefangen wurde, ohne dass der Ball vorher den Boden berührt hat. Auch als „Complete Pass“ bekannt.
Meist als „Two-Point Conversion“ bekannt: Der Versuch, nach einem Touchdown statt eines Kicks zwei Extrapunkte durch einen erneuten Spielzug in die Endzone zu erzielen.
Die „Schatten“ der Wide Receiver. Diese Verteidiger stehen außen an der Linie und haben die Aufgabe, Pässe auf die Receiver zu verhindern oder abzufangen.
Die Querlatte des Field Goal Gestänges. Der Ball muss bei einem Kick immer über die Crossbar und zwischen die vertikalen Stangen fliegen.
Das Fourth Down ist der Moment der Entscheidung: Da man den Ball bei einem Scheitern an Ort und Stelle an den Gegner verliert, wird hier meist gekickt (Punt), um den Gegner weit nach hinten zu treiben. Nur wer mutig ist, „geht dafür“!
Bezeichnet das Schutzgitter am Helm. Greift ein Spieler dem Gegner ins Gitter und zieht daran, ist das ein Foul (15 Yards Strafe). Ein kurzes Berühren ist erlaubt – das Zupacken ist verboten.
Der Returner winkt vor dem Fang mit dem Arm über dem Kopf. Er signalisiert: Ich fange den Ball, laufe aber nicht los. Er darf dann nicht getackelt werden. Lässt er den Ball jedoch fallen („Muff“), ist er frei für alle.
Ein Frühstart der Offense: Wenn sich ein Spieler vor dem Snap bewegt und so den Spielbeginn vortäuscht. Die Strafe beträgt 5 Yards.
Der Kick durch die Torstangen bringt 3 Punkte. Meist wird der Ball vom „Holder“ für den Kicker auf dem Boden fixiert.
Die Schiedsrichter werfen kleine gelbe Flaggen auf das Feld, um ein Foul anzuzeigen. Coaches werfen hingegen rote Flaggen für eine Challenge.
Ein Werkzeug für Teams, um einen Top-Spieler mit auslaufendem Vertrag für ein weiteres Jahr an sich zu binden, falls man sich nicht auf einen neuen Kontrakt einigen kann.
Ein Spieler ohne Vertrag. Er ist „frei“ auf dem Markt und kann mit jedem Team verhandeln.
Der Albtraum jeder Offense: Der Ballträger verliert die Kontrolle über den Ball, bevor er mit dem Knie oder Ellbogen den Boden berührt. Der Ball ist dann „frei“ und kann von beiden Teams erobert werden (Fumble Recovery).
Die offizielle Stadionuhr. Sie zeigt an, wie viel Zeit im jeweiligen Viertel noch zu spielen ist. Nicht zu verwechseln mit der Play Clock, die das Zeitlimit für den einzelnen Spielzug vorgibt.
Die Lücke zwischen zwei Spielern der Offensive Line. Die Defense versucht durch diese Gaps durchzubrechen, während die Offense sie für ihre Runningbacks freiblockt.
Ein rein optisches Hilfsmittel für TV-Zuschauer. Sie markiert die Stelle, die die Offense erreichen muss, um ein neues First Down zu erzielen. Im Stadion selbst ist diese Linie nicht zu sehen.
Die vordere Grenze der Endzone. Überquert der Ball in den Händen eines Spielers diese Linie (oder berührt sie auch nur kurz), zählt das als Touchdown.
Das Torgestänge am Ende jeder Endzone. Bestehend aus der Querlatte (Crossbar) und den beiden Pfosten (Uprights), durch die der Ball beim Kick fliegen muss.
Der Spitzname für das Footballfeld. Er leitet sich von dem gitterartigen Muster ab, das die Linien auf dem Spielfeld bilden.
Die Sprinter der Special Teams. Ihr Job ist es, bei einem Punt so schnell wie möglich nach vorne zu jagen, um den gegnerischen Returner sofort zu stoppen.
Woher kommt der Name? 1975 warf Cowboys-Quarterback Roger Staubach kurz vor Schluss den entscheidenden Touchdown gegen die Vikings. Nach dem Spiel sagte er: „Ich habe die Augen geschlossen und ein Ave Maria (Hail Mary) gebetet.“ Seitdem trägt dieser Spielzug diesen Namen.
Warum gibt es Illegal Formation? Damit die Offense nicht schummeln kann, indem sie alle Spieler weit nach hinten zieht, um die Defense zu verwirren. Ordnung muss sein!
Der Quarterback darf den Ball nur straffrei wegwerfen („Throw away“), wenn er sich außerhalb der Pocket (dem Schutzraum der O-Line) befindet und der Ball mindestens die Line of Scrimmage erreicht.
Schon gewusst? An der Nummer erkennst du meist die Rolle: Quarterbacks tragen oft die 1–19, während die schweren Jungs der Offensive Line meist Nummern zwischen 50 und 79 haben. So weißt du sofort, wer wer ist!
Wird der Ball beim Kick-off durch die gegnerische Endzone geschlagen oder dort vom Returner abgekniet, nennt man das Touchback. Die Offense startet dann automatisch an der eigenen 30-Yard-Linie (in der NFL).
Das Kneel Down ist die sportlichste Art zu sagen: „Das Spiel ist aus, wir haben gewonnen.“ Es verhindert unnötige Verletzungen und Zeitstopps kurz vor dem Abpfiff.
Der mittlere Linebacker wird oft als „Quarterback der Defense“ bezeichnet. Er liest die Aufstellung des Gegners und gibt seinen Mitspielern die taktischen Anweisungen vor dem Snap.
Ein Spieler der Offense, der sich vor dem Snap parallel zur Line of Scrimmage bewegen darf. Dies dient dazu, die gegnerische Defense zu verwirren oder deren Taktik vorzeitig zu lesen.
Die klassische Manndeckung: Jeder Verteidiger bekommt einen festen Gegenspieler zugewiesen, den er über das Feld verfolgt, um ihn am Fang des Balls zu hindern.
Der maximale Schutz für den Quarterback: Neben der O-Line bleiben zusätzlich Running Backs oder Tight Ends zurück, um zu blocken. Der QB hat dadurch mehr Zeit, aber weniger Passempfänger zur Verfügung.
Die Bezeichnung für den mittleren Linebacker (Middle Linebacker). Er ist oft der Anführer der Defense und wird vom Quarterback vor dem Snap lautstark identifiziert, um die Block-Zuständigkeiten zu klären.
Ein Fehler beim Ballfang, meist bei einem Punt oder Kickoff. Der Spieler berührt den Ball beim Fangversuch, verliert aber sofort die Kontrolle. Ein „Muff“ macht den Ball frei für beide Teams.
Die Neutrale Zone ist der Bereich zwischen Offense und Defense vor dem Snap, dessen Breite der Länge des Footballs entspricht (1 Yard). Kein Spieler darf diese Zone vor dem Spielzug betreten – die einzige Ausnahme ist der Center (Snapper), der den Ball berühren darf.
Ein Foul der Defense: Ein Verteidiger dringt vor dem Snap in die Neutrale Zone ein und provoziert dadurch eine Reaktion (einen Fehlstart) der Offense. Dies wird mit einer 5-Yard-Strafe geahndet und der Spielzug wird sofort unterbrochen.
Eine defensive Aufstellung, bei der fünf statt der üblichen vier Defensive Backs auf dem Feld stehen. Diese Formation wird meist gewählt, um einen Passangriff des Gegners besser abzuwehren.
Eine Taktik, bei der die Offense auf die Versammlung (Huddle) verzichtet und einen Spielzug nach dem anderen spielt. Dies dient dazu, die Defense unter Zeitdruck zu setzen, deren Auswechslungen zu verhindern oder sie schlicht zu überrumpeln.
Seit 2024 darf ein Onside Kick in der NFL nur noch im 4. Viertel durchgeführt und muss vorher angemeldet werden. Überraschungs-Kicks gibt es nicht mehr!
Warum Pick Six? „Pick“ steht umgangssprachlich für die Interception (den Ball aus der Luft pflücken) und „Six“ für die sechs Punkte des Touchdowns.
Ein Footballspiel ist in vier Viertel (Quarter) zu je 15 Minuten Nettospielzeit unterteilt.
Der Anführer der Offense. Er verteilt die Bälle per Pass oder Übergabe und sagt die Spielzüge an. Er steht über Funk in direktem Kontakt mit den Coaches.
Eine statistische Formel, die die Pass-Leistung (Erfolgsquote, Touchdowns, Interceptions) eines Quarterbacks in einer einzigen Zahl vergleichbar macht.
Wenn die Defense den Quarterback hinter der Line of Scrimmage zu Boden bringt, bevor er den Ball werfen kann. Dies führt zu einem erheblichen Raumverlust.
Ein kurzer Laufspielzug, bei dem der Quarterback den Ball direkt nach dem Snap nimmt und sich hinter seiner O-Line nach vorne schiebt. Ideal für sehr kurze Distanzen zum First Down.
Der wohl berühmteste Sneak der heutigen Zeit ist der „Tush Push“: Dabei wird der Quarterback zusätzlich von seinen Mitspielern von hinten nach vorne geschoben, um die nötigen Zentimeter zu erzwingen.
Der Quarterback startet den Spielzug besonders schnell, um der Defense keine Zeit für Auswechslungen oder taktische Anpassungen zu lassen.
Die Yards, die ein Passempfänger nach dem Fang des Balls bis zum Ende des Spielzugs erläuft.
Ein Laufspielzug, bei dem der Quarterback die Reaktion eines Verteidigers „liest“ und erst im letzten Moment entscheidet, ob er den Ball dem Runningback übergibt oder selbst läuft.
Der Bereich zwischen der gegnerischen 20-Yard-Linie und der Endzone. Statistisch wichtig, da hier die Chance auf Punkte am höchsten ist.
Die Hauptrunde der NFL. Jedes Team bestreitet 17 Spiele, um sich für die Playoffs zu qualifizieren.
Der Spieler, der Punts oder Kick-offs fängt und versucht, den Ball so weit wie möglich zurückzutragen.
Ein Trickspielzug: Der Runningback läuft in eine Richtung und übergibt den Ball an einen entgegenkommenden Receiver, um die Defense zu überrumpeln.
Ein Foul: Ein unfairer oder verspäteter Angriff auf den Quarterback oder Kicker, nachdem der Ball bereits weg ist. Strafe: 15 Yards und automatisches First Down.
Ein hochmoderner Spielzug, bei dem der Quarterback je nach Verhalten der Defense entscheidet, ob er den Ball übergibt (Lauf) oder sofort einen Pass wirft.
Der Unterschied: Bei der Read Option wählt der QB zwischen zwei Laufwegen. Beim RPO entscheidet er zwischen Lauf und Pass. Für die Defense ist das fast unmöglich zu verteidigen!
Der primäre Ballträger der Offense. Seine Aufgabe ist es, Lücken in der Verteidigung zu finden und Raumgewinn zu erlaufen.
Unterschätze niemals die Special Teams! Sie entscheiden oft über die Feldposition und können durch geblockte Punts oder weite Returns ein Spiel im Alleingang drehen.
Der Spike gilt technisch als unvollständiger Pass (Incomplete Pass). Deshalb bleibt die Uhr stehen, genau wie bei einem Fehlpass in Richtung eines Receivers.
Zwei „Unsportsmanlike Conduct“-Strafen gegen denselben Spieler führen in der NFL zum automatischen Ausschluss (Ejection) vom Spiel.
Bezeichnung für ein sehr einfaches, gewöhnliches Spielschema ohne taktische Kniffe. Teams nutzen „Vanilla“-Taktiken meist in der Preseason, um ihre wahren Spielzüge vor der Konkurrenz geheim zu halten.
Die Aufstellung zum Spielende, wenn das führende Team nur noch die Uhr kontrolliert auslaufen lassen möchte. Der Quarterback kniet sich dabei lediglich ab (siehe Kneel-Down).
Der offizielle Pokal für den Sieger des Super Bowls. Benannt nach dem legendären Coach der Green Bay Packers, der die ersten beiden Super Bowls der Geschichte gewann.
Die Trophäe wird jedes Jahr von Tiffany & Co. neu aus Sterlingsilber handgefertigt. Im Gegensatz zu Wanderpokalen darf das Sieger-Team dieses 25.000 $ teure Schmuckstück behalten.
Ein internes System der NFL, über das Teams Spieler verpflichten können, die von anderen Mannschaften entlassen wurden.
Die „schwache“ Seite der Formation: Die Seite, auf der kein Tight End steht oder sich weniger Spieler der Offense befinden.
Eine Taktik-Philosophie, die auf kurzen, präzisen Pässen und Laufwegen basiert. Ziel ist es, durch Timing und „Yards nach dem Fang“ (YAC) Raum zu gewinnen.
Die Hauptanspielstationen für das Passspiel. Sie positionieren sich meist weit außen an den Seitenlinien, um das Spielfeld in die Breite zu ziehen.
Zusatzplätze für die Playoffs: Diese gehen an die besten Teams einer Conference, die ihre eigene Division nicht gewinnen konnten.
Das Wild Card Weekend eröffnet die Playoffs. Da hier „Alles oder Nichts“ gilt, gehören diese Spiele oft zu den spannendsten der gesamten Saison.
Dieser Begriff wird im Football doppelt verwendet:
1. Yards after Catch: Die Distanz, die ein Receiver nach dem Fang noch zusätzlich zurücklegt.
2. Yards after Contact: Die Yards, die ein Ballträger noch erkämpft, nachdem er vom ersten Verteidiger berührt oder getroffen wurde.
Die Maßeinheit im Football (1 Yard ≈ 0,91 Meter). Ein Spielfeld ist 100 Yards lang; alle Strafen und Raumgewinne werden in Yards gemessen.
Die Gesamtsumme der Yards, die ein Spieler durch Lauf- und Passspielzüge ab der Line of Scrimmage erzielt hat. Returns (z. B. nach Kicks) zählen hier nicht dazu.
Während Yards after Catch die Schnelligkeit eines Spielers zeigen, sind Yards after Contact das Maß für die pure Kraft eines Running Backs.
In Playbooks werden die Receiver oft einfach X, Y und Z genannt. Der X-Receiver ist dabei meist der physisch stärkste Spieler, da er an der Linie sofort vom Verteidiger bedrängt wird (Press Coverage).
Der Vorteil der Zone Defense? Die Verteidiger haben meist den Quarterback im Blick und können schneller auf Pässe reagieren oder Interceptions erzielen.
Viel Spaß beim Schauen – und denk dran: Jedes Yard zählt!
Um ein Spiel grundlegend zu verstehen, solltest du dich auf diese vier Begriffe konzentrieren: