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Forechecking, Bully oder Icing – hä?! Im Eishockey werden einige Begriffe verwendet, die super seltsam klingen und irgendwie gefühlt so gar nichts mit dem Sport zu tun haben.
Keine Sorge, wir lassen dich nicht im Dunkeln stehen (oder auf dem Eis ausrutschen). Mit diesem Glossar wirst du in Nullkommanix zum Eishockey-Insider. Egal, ob du beim ersten Spiel deines Lebens völlig verwirrt vor der Glotze sitzt oder beim Stammtisch endlich mal fachsimpeln willst, statt nur so zu tun, als hättest du den Puck gesehen – hier lernst du das Vokabular. Also – let’s go! 🏒
Abseits gibt’s auch im Eishockey, wenn ein Spieler die blaue Linie überschreitet, bevor der Puck dort ist. Ergebnis: Spielunterbrechung.
Der erste Schritt zum Angriff. Ein langer, präziser Pass aus der eigenen Zone, um das Spiel nach vorne zu bringen.
Die Vorlage zum Tor. Wie der Buddy, der dir bei einem Date den perfekten Gesprächseinstieg liefert.
Der Bereich, in dem Tore passieren (zumindest, wenn man es richtig macht). Liegt zwischen der blauen Linie und dem gegnerischen Tor.
Derjenige, der angreift. Also der Typ, der versucht, den Puck ins Netz zu ballern.
Wenn dein Team nicht in der heimischen Halle spielt und sich dem feindlichen Publikum stellt.
Der Typ, der den Gegner mit kleinen Nickligkeiten zur Weißglut treibt – Trash Talk, fiese Checks, provokante Blicke. Seine Mission: Die andere Mannschaft aus dem Konzept bringen.
Der Moment, in dem ein Stürmer plötzlich einfällt, dass er auch einen Rückwärtsgang hat. Er rennt nach hinten, um der Abwehr zu helfen. Selten gesehen, aber extrem gern genommen!
Ein Schuss oder Pass mit der Rückseite der Kelle. Funktioniert ein bisschen wie eine Rückhand im Tennis und ist für den Torwart oft schwer zu lesen.
Die Spielfeldbegrenzung aus Holz oder Kunststoff. Sie sorgt dafür, dass der Puck (und die Spieler) im Spiel bleiben. Vorsicht: Kann bei Checks verdammt hart sein.
Ein unfassbar spannendes Spiel mit vielen Toren und Action pur. Ein echtes Spektakel, bei dem die Hütte metaphorisch brennt.
Eine Strafe für das gesamte Team, weil sich jemand danebenbenommen hat oder der Trainer geschlafen hat. Der Klassiker: Too many men on ice (zu viele Spieler auf dem Eis).
Ein eher wenig schmeichelhafter Begriff für einen Spieler mit unsauberem Laufstil, dessen Knöchel in den Schlittschuhen nach innen oder außen knicken. Sieht meistens so wackelig aus, wie es sich anhört.
Ein Check aus dem toten Winkel des Gegners. Gemein, heftig und brandgefährlich. In den meisten Ligen wird das zu Recht hart bestraft.
Der rechteckige, fett gepolsterte Handschuh des Torwarts, mit dem er Schüsse lässig zur Seite weglenkt.
Die Markierung auf dem Eis, die das Angriffsdrittel vom neutralen Bereich trennt. Hier entscheidet sich beim Thema Abseits, ob ein Angriff gültig ist oder eben nicht.
Ein Verteidiger, der an der blauen Linie patrouilliert und von dort entweder das Spiel lenkt oder Schlagschüsse wie Kanonenkugeln abfeuert.
Wenn ein Spieler den Gegner rücksichtslos so in die Bande checkt, dass dieser gefährlich einschlägt. Gibt eine ordentliche Portion Zeit in der Kühlbox.
Der Inbegriff von Eishockey-Physis: Mit Schulter oder Hüfte wird der Gegner fair (oder manchmal weniger fair) aus dem Weg geräumt.
Wenn dein Team in Unterzahl spielt, weil jemand auf die Strafbank musste. Die verble
Der klassische Spielmacher. Er stürmt in der Mitte, verteilt die Pucks und ist der Motor der Reihe. Besonderheit: Er trägt auch defensiv eine enorme Verantwortung und muss bei jedem Bully hellwach sein.
Eine extrem gefährliche und unfaire Aktion, bei der ein Spieler versucht, den Gegner unterhalb der Knie wegzureißen oder zu checken. Wer so die Gesundheit der Kollegen riskiert, wandert sofort auf die Strafbank.
Der Klassiker unter den Strafen: Ein Spieler hält seinen Schläger mit beiden Händen fest und stößt den Gegner mit dem Schaft weg. Da der Schläger nicht nachgibt, ist das schmerzhaft und wird vom Schiri meist sofort mit zwei Minuten quittiert.
Das wohl wichtigste Ausrüstungsstück für jeden männlichen Spieler. Der Hartschalen-Schutz bewahrt die „Kronjuwelen“ vor harten Pucks und verirrten Schlägern. Wer ihn einmal vergessen hat, macht diesen Fehler nie wieder.
Die hohe Kunst der Puckkontrolle. Wenn ein Spieler den Puck so schnell und geschickt bewegt, dass der Verteidiger nur noch die Rückennummer sieht, hat er ihn „gedangled“. Auch bekannt als Deke (kurz für Decoy/Täuschung). Ein echtes Highlight für jede Highlight-Reel!
Eine taktische Brechstange: Statt den Puck spielerisch ins Drittel zu führen, wird er einfach tief in die gegnerische Ecke geschossen („Dump“). Dann sprinten die Stürmer hinterher („Chase“), um den Gegner unter Druck zu setzen und den Puck zurückzuerobern. Oft die Wahl, wenn die neutrale Zone dicht ist.
Kurzform für das eigene Verteidigungsdrittel. Das ist der Bereich zwischen der eigenen Grundlinie und der ersten blauen Linie. Hier herrscht Alarmbereitschaft – das Ziel ist es, den Puck so schnell wie möglich wieder loszuwerden (siehe Aufbaupass).
Wenn der Torwart vom Eis genommen wird, um einen zusätzlichen Feldspieler zu bringen.
Der „Beschützer“ des Teams. Seine Hauptaufgabe: Die Top-Spieler vor groben Fouls schützen.
Das aggressive Anlaufen der gegnerischen Verteidiger, um den Puck frühzeitig zurückzuerobern.
Die Lücke zwischen den Beinen des Torwarts. Ein Treffer „durch die Hosenträger“ ist für jeden Goalie besonders ärgerlich.
Ja, im Eishockey darf auch mal die Faust fliegen. Allerdings gibt’s dafür mindestens fünf Minuten Strafzeit.
Ein unoffizieller Begriff, wenn ein Tor, eine Vorlage und eine Schlägerei in einem Spiel passieren. Benannt nach der Eishockey-Legende Gordie Howe.
Der Torwart.
„Die Handschuhe sind aus!“ – Das traditionelle Signal, dass eine Schlägerei unmittelbar bevorsteht.
Drei Tore in einem Spiel von einem Spieler. In einigen Hallen fliegen dann Hüte aufs Eis – daher der Name.
Wenn ein Spieler den Gegner mit dem Schläger hakt, um ihn zu behindern. Gibt zwei Minuten auf der Strafbank.
Eine Regelverletzung, bei der der Puck aus der eigenen Hälfte über die gegnerische Torlinie gespielt wird, ohne dass er berührt wird.
Ein Spieler, der über eine lange Zeit kein Spiel verpasst hat.
Foulspiel, bei dem ein Spieler behindert wird, der gar nicht im Puckbesitz ist.
Ein kurzer, schneller Stoß mit dem Schläger, um dem Gegner den Puck wegzuspitzeln.
Ein gefährliches Foul, bei dem das Knie als Waffe eingesetzt wird. Wird von Schiedsrichtern sehr streng geahndet.
Wenn der Torwart den Puck mit seinem Fuß abwehrt.
Eine Taktik, bei der ein Spieler absichtlich das Tempo drosselt, um Zeit zu schinden.
Seitliche Bewegungen, besonders wichtig für Torhüter, um schnell von Pfosten zu Pfosten zu gleiten.
Ein einfaches Tor, oft erzielt durch einen cleveren Pass.
Ein Pass in den freien Raum vor einem Mitspieler, damit dieser mit Schwung angreifen kann.
Der Stürmer auf der linken Seite.
Die Aufstellung des Teams zu Spielbeginn oder nach Unterbrechungen.
Der fliegende Wechsel der Spieler während des Spiels oder der Wechsel einer kompletten Reihe.
Die Umkleidekabine.
Ein Puck, der gerade von niemandem kontrolliert wird.
Im zweiten Drittel ist die Spielerbank weiter vom Verteidigungsdrittel entfernt.
Slang für den Eishockeyschläger.
Umgangssprachlich für den Helm.
Ein Tor erzielen. Der Begriff kommt von der roten Lampe hinter dem Tor.
Die strategische Zuordnung von Spielern oder Reihen gegen bestimmte Gegner.
Überzahlsituation, wenn ein Team einen Spieler auf der Strafbank hat und das andere Team dadurch mehr Spieler auf dem Feld.
Ein schicker Begriff für das zweite Drittel des Spiels.
Umgangssprachlich für Handschuhe.
Eine zehnminütige Disziplinarstrafe.
Ein Spieler, der in entscheidenden Momenten abliefert. Wenn’s drauf ankommt, ist er zur Stelle.
Ein harter Arbeiter, der in den Ecken und vor dem Tor ackert.
Der Bereich zwischen den blauen Linien.
Ein Bully in der neutralen Zone, meist nach einem Icing oder wenn der Puck ins Aus ging.
Eine defensive Strategie, um den Gegner in der neutralen Zone zu stoppen.
Wenn der Puck zwischen den Beinen des Gegners hindurchgespielt wird.
Ein Angriff, bei dem die angreifende Mannschaft in Überzahl gegen die Verteidiger ist, z.B. 2-auf-1.
Abseits. Wenn ein Spieler die Angriffszone vor dem Puck betritt.
Ein direkter Schuss nach einem Pass, ohne den Puck anzunehmen.
Verlängerung bei unentschiedenem Spielstand nach regulärer Spielzeit.
Der flache Teil des Torwartschlägers. Nützlich zum Abwehren und Pässe unterbinden.
Das Unterzahlspiel, bei dem das Team versucht, ohne Gegentor die Strafzeit zu überstehen.
Der Bereich neben dem Spielfeld, in dem Spieler ihre Strafen absitzen.
Eine Technik, bei der der Verteidiger mit dem Schläger den Puck vom Gegner wegstößt.
Überzahlspiel, wenn der Gegner eine Strafe absitzt.
Den Torwart vom Eis nehmen, meist zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers, um in den letzten Spielminuten noch den Ausgleich zu erzwingen.
Ein schneller Schuss, bei dem der Spieler den Puck blitzartig aufs Tor bringt, ohne große Ausholbewegung.
Bezeichnet im Eishockey den Spieler, oft einen Verteidiger, der das Powerplay lenkt und die Fäden zieht.
Ein zurückprallender Puck, nachdem der Torwart einen Schuss abgewehrt hat.
Eine Strafe für übermäßigen Körpereinsatz oder kleine Handgreiflichkeiten.
Ein schneller Angriff in Richtung gegnerisches Tor, oft mit Überzahl.
Ein harter Schlagschuss, bei dem der Spieler mit voller Wucht ausholt.
Der Bereich direkt vor dem Tor, wo die meisten Tore fallen.
Die Kunst, den Puck mit dem Schläger schnell und geschickt zu führen. Quasi Eishockeys Antwort auf Dribbling.
In der Verlängerung entscheidet das nächste Tor sofort über Sieg oder Niederlage.
Der obere Bereich des Tores, direkt unter der Latte. Ein Schuss „top shelf“ ist schwer zu halten.
Der trapezförmige Bereich hinter dem Tor, in dem der Torwart den Puck spielen darf. Außerhalb dieses Bereichs ist es ihm untersagt.
Ein Ballverlust, bei dem der Puck an den Gegner geht.
Das Team, von dem man weniger erwartet, das aber für Überraschungen gut ist.
Unfaires Verhalten, das dem Geist des Spiels widerspricht. Wird mit einer Strafe geahndet – Fair Play ist das A und O.
Die Überprüfung strittiger Spielszenen mittels Videotechnik.
Das transparente Schutzvisier am Helm, das die Augen schützt.
Ein Torversuch, bei dem der Spieler hinter dem Tor hervorkommt und versucht, den Puck am Pfosten vorbei ins Netz zu schieben.
Ein Handgelenkschuss, der weniger ausholt als ein Slapshot, aber präziser und schneller auszuführen ist.
Der unvorhersehbare Spieler oder das Element, das den Unterschied macht. Schwer zu definieren, aber wenn es da ist, merkt man es sofort.
Wenn ein Spieler so heftig gecheckt wird, dass seine Ausrüstung über das Eis verteilt liegt.
Die Eismaschine, die das Spielfeld zwischen den Dritteln wieder glattzieht. Benannt nach ihrem Erfinder.
Bezieht sich auf die verschiedenen Bereiche des Spielfelds: Angriffszone, neutrale Zone und Verteidigungszone. Jede hat ihre eigenen Strategien und Taktiken.
Eishockey-Slang kann am Anfang so verwirrend sein wie ein Puck im dichten Schneetreiben. Doch wie du siehst, steckt hinter jedem „Hä?!“ meist eine ganz logische Erklärung oder eine spannende Tradition. Mit diesem Glossar im Gepäck bist du bestens gerüstet, um beim nächsten Spiel nicht nur zuzuschauen, sondern das Geschehen auf dem Eis wirklich zu verstehen – egal ob in der Halle oder vor der Glotze.
Wir hoffen, dass wir ein wenig Licht ins Dunkel der blauen Linien, Strafzeiten und Fachbegriffe bringen konnten. Hast du einen Begriff vermisst oder bist über ein neues Wort gestolpert? Schreib uns einfach! Wir erweitern unser Insider-Wissen ständig, damit du immer am Puck bleibst.
Viel Spaß beim nächsten Spiel
Für den Anfang solltest du drei Begriffe kennen: Bully (das Anspiel zu Beginn), Icing (wenn der Puck unerlaubt über alle Linien geschossen wird) und Offside (Abseits). Wenn du dann noch weißt, dass Powerplay Überzahl bedeutet, kannst du jedem Spiel problemlos folgen.
Das liegt an den Wurzeln des Sports in Kanada und der Dominanz der NHL. Begriffe wie Slot, One-Timer oder Crease sind internationale Standards. So verstehen sich Spieler und Fans weltweit sofort, ohne dass man "Torraum" oder "Direktabnahme" mühsam übersetzen muss.
Der Slapshot ist der wuchtige Schlagschuss mit voller Ausholbewegung – maximale Power, aber schwerer zu zielen. Der Wrist Shot kommt blitzschnell aus dem Handgelenk. Er ist zwar nicht so fest, dafür aber präziser und für den Torwart schwerer vorherzusehen.
Das beschreibt die beiden Seiten des Keepers. Die Glove Side ist die Seite mit dem Fanghandschuh, die Blocker Side die Seite mit der Stockhand (dem flachen Schienbein-Schutz am Arm). Stürmer zielen oft extra auf die Blocker-Seite, weil die Reaktion dort meist einen Tick länger dauert.
Das ist die Höchststrafe während eines Spiels. Der Spieler erhält eine Spieldauerdisziplinarstrafe und muss sofort in die Kabine. Sein Team muss zwar meistens fünf Minuten in Unterzahl spielen, aber der betroffene Spieler ist für den Rest der Partie komplett raus.