Cheerleading Ausrüstung

Pompons im Cheerleading: für was sind diese bunten Puschel?

Wenn du dir einen Cheerleader vorstellst, dann unter Garantie mit bunten, glitzernden Pompons in den Händen.

Aber wusstest du, dass Pompons nicht nur gut aussehen sollen, sondern tatsächlich eine Funktion haben?

Hier erfährst du alles, was es über die wohl bekannteste Ausrüstung im Cheerleading zu wissen gibt.

Wofür sind Pompons wirklich da?

Cheerleader wackeln mit ihren Pompons nicht einfach durch die Gegend: sie nutzen sie ganz gezielt, um ihre Bewegung sichtbar zu machen.

Wenn ein Cheerleader eine Armbewegung macht – eine sogenannte Motion – siehst du diese viel deutlicher, wenn am Ende der Arme bunte Puschel flattern. Sie funktionieren wie ein visueller Verstärker der Choreografie. Dein Blick folgt automatisch den Pompons. Das ist auch der Grund, warum sie vor allem am Anfang einer Routine oder beim Chant zum Einsatz kommen: Die Pompons sagen dem Publikum ohne Worte „Schau jetzt hin. Es fängt an.“ Die Aufmerksamkeit wird gezielt gesteuert.

Aber das ist nicht der einzige Grund warum Cheerleader bunte Puschel nutzen.

Pompons sind richtige Sportgeräte

Ja, zugegeben: Das klingt erstmal ein bisschen seltsam. Aber es gibt eine ganze Wettkamp-Kategorie, die sich ausschließlich um Pompons dreht. Im sogenannten „Freestyle Pom“ sind Pompons nicht nur ein kleines Element oder reine Deko, sondern wirklich das ganze Sportgerät.

Beim Freestyle Pom geht es um maximale Synchronität und Schnelligkeit. Auch hier sollen die Poms wieder die Bewegungen visuell verstärken. Nur eben nicht für einen kurzen Chant, sondern über die gesamte Routine hinweg.

WTS-GEDANKE

Du kannst dir Freestyle-Pom ein bisschen wie die Cheerleading-Version von Synchronschwimmen vorstellen. In dem Video kannst du dir zum Beispiel die polnische National-Mannschaft bei den World Championships 2026 ansehen.

Von Kreppapier zu Plastik: wie der Pompon entstand 

Pompons gab es nicht immer. In den 1930ern war Cheerleading tatsächlich nur … rufen. Männer, die Parolen und Anfeuerungsrufe von der Seitenlinie gerufen haben. Irgendwann jemand auf die Idee, aus Krepppapier Puschel zu basteln und sie beim Rufen zu schwingen. Doch das Problem mit Papier-Puscheln ist ziemlich schnell sichtbar: nach einer Routine liegen die Fetzen überall.

In den 1950ern entwickelte Lawrence Herkimer stabilere Pompons mit verstecktem Griff. Den echten Game-Changer brachte dann Fred Gastoff Anfang der 1960er: Vinyl-Streamers aus Plastik. Robust, wasserresistent – und mit dem Aufkommen des Farbfernsehens plötzlich ein massiver Vorteil. Bunte Pompons in Farbe sehen einfach besser aus. Und seitdem sind Pompons untrennbar mit Cheerleading verbunden.

Wusstest du das es verschiedene Arten von Pompons gibt?

Hier liest du mehr über Die unterschiedlichen Arten von Pom-Poms

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