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Du dachtest, ein Pompon ist ein Pompon? Ha, nope! Im Cheersport gibt es tatsächlich verschiedene Typen von Pompoms, die alle unterschiedlich aufgebaut sind und daher auch ganz andere Einsatzzwecke haben.
Welches Modell zum Einsatz kommt, hängt nicht vom persönlichen Geschmack ab, sondern davon, wer es benutzt, wozu und mit wie viel Erfahrung. Damit du beim nächsten Spiel oder Wettkampf mitreden kannst, dröseln wir das Ganze mal logisch auf.
Damit du verstehst was die Unterschiede sind, müssen wir uns ganz kurz anschauen, wie so ein Pompon überhaupt aufgebaut ist.
Jeder Cheer-Pompon besteht im Grunde aus zwei Elementen:
Der Griff: Er bestimmt, wie der Pompon gehalten wird, wie viel Kontrolle man bei schnellen Bewegungen (den sogenannten Motions) hat. Es gibt ganz klassische Griffe (wie ein einfacher, gerader Stab), die nur in der Handfläche aufliegen. Und es gibt Varianten, die aussehen wie ein kleiner Schlagring oder elastische Schlaufen (Loop oder Cheer Handles). Bei diesen verschränkst du deine Finger direkt im Griff, um maximale Kontrolle zu haben oder die Hände für Stunts und Würfe blitzschnell frei zu bekommen, ohne dass der Pompon auf den Boden fliegt.
Die Streamers: Das ist der Fachbegriff für die einzelnen Fransen oder Kunststoffstreifen. Sie machen die Bewegungen für das Publikum sichtbarer. Streamers gibt es in verschiedenen Längen, Breiten und Materialien – von klassisch matt über glänzend bis hin zu metallischen oder holografischen Effekten, die unter Scheinwerferlicht extrem reflektieren.
Und eben genau bei der Kombination aus Griff und Streamers trennt sich die Spreu vom Weizen. Die folgenden drei Typen solltest du kennen.
Dowel-Pompons bestehen aus einem kurzen, stabilen Kunststoff- oder Holzstab, bei dem an einem Ende die Fransen befestigt sind (und folglich wie bei einem Wischmopp nur zu einer Seite abstehen). Du hältst den Dowel direkt an diesem Griff fest, dadurch ist er extrem einfach und sicher zu handhaben, auch unter Druck oder bei schweißtreibenden Choreografien. Deshalb sind Dowel-Pompons bei Anfänger-Teams, Schulen und im Training weit verbreitet.
Pompoms werden primär nach dem Griff unterschieden, daher können sie je nach Ausrüster auch etwas unterschiedliche Namen haben. Dowel-Pompons werden manchmal auch Kap- oder Peg Handle-Poms genannt.
Optisch ist das die klassische Form, die du zum Beispiel auch von Faschings-Kostümen kennst. Im professionellen Cheerleading ist der Dowel-Pompon natürlich deutlich hochwertiger verarbeitet und hat viel mehr Fransen.
Übrigens: Wenn wir von der ganz billigen Variante mit extrem wenig Fransen sprechen redet man im Fachjargon von Rooter Poms. Rooter Poms sind kein Sport-Equipment, sondern reine Fan-Giveaways oder eben Accessoires für Kostüme.
Die professionellere Variante für die Matte ist der Baton-Pompon. Hier ist der Griff als unsichtbarer Steg genau in der Mitte versteckt. Die Streamers gehen also nach beiden Seiten ab und umschließen die Hand quasi komplett. Manchmal ist der Griff bei dieser Variante auch gar kein Steg sondern eine kleine Schlaufe, durch die man die Finger steckt.
Das gibt dem Pompon eine perfekt symmetrische, deutlich vollere Kugeloptik und sorgt für eine maximale visuelle Wirkung bei schnellen Armbewegungen. Wer im echten Wettkampfbereich (Allstar Cheer oder Pom Dance) unterwegs ist, greift in der Regel zum Baton.
Durch die Art, wie dieser Pompon aufgebaut und das Gewicht verteilt ist, braucht man deutlich mehr Kontrolle und Kraft in den Fingern. Man muss sauber greifen, damit man ihn besonders bei schnellen und abrupten Motions nicht aus Versehen wegwirft. Dieser Typ wird daher fast ausschließlich bei Wettkampfteams, Meisterschaften und von erfahrenen Cheerleadern verwendet.
Ganz selten halten Cheerleader tatsächlich nur die Fransen in der Hand – völlig ohne den typischen Puschel-Look. In der Fachwelt spricht man hier von Dance Streamers (oder auch Streamer Hoops).
Du kannst dir das Ganze optisch ein bisschen wie überdimensionierte Lametta-Streifen vorstellen, also einzelne, sehr lange, breite Bänder. Wenn die Sportler:Innen die Arme bewegen ziehen sie fließende Kunststoffbahnen durch die Luft – ähnlich wie man es aus der Rhythmischen Sportgymnastik kennt.